Please turn Your phone in vertical position.
Gian Losinger
Education

2018 - present
Maj. Art History
Min. Sustainable Development
Bern

Aug. 2016 – Nov. 2016
Internship with Marco Grob
New York

2011 – 2016
Gymnasium Hofwil
Münchenbuchsee

a yellow leaf
touching the green ones
on its way down

-K.Ramesh

 

Thanks to:

Tom Blaess
Ivan Semkin
Christoph Krebs
Raphael Jundt
Tobias Jundt
Ursina Leutenegger
Lucie Kunz

Maira Nett
Yanik Niffeler
​Daniele Zurbrügg
Janosch Abel
Nina Schwarz
Pascal Schneiter
Valentina Suter
Stephanie Schönholzer
Felix Grandjean
Manuel Sidler
Kevin Kohler
Liêm Tong
Tim Fite
Yeboaa Ofosu
Jens Nielsen
Marco Grob
Grant Flanagan
Bernhard Giger
Stefan Sulzer
Ba Berger
Fiona Losinger
Bruno Wermuth

Die Arbeit „are you sure?“ des Berner Fotografen Gian Losinger zeigt eine Choreographie von Fotografien, die von Diaprojektoren an die Wände des Kornhausforums projiziert werden.
Das Präsentationsmedium steht in der Mitte des Raumes und ist nicht verborgen, sondern ein zentraler Teil der Arbeit. Die Diaprojektoren werden zum Herz und Hirn, welche die Fotografien
wie auftauchende Gedanken, Gefühle und Assoziationen an die Wände projizieren und wieder verschwinden lassen.

Die Bildserie ist keiner klaren Thematik untergeordnet. Sie ist vielmehr als Einladung an den Betrachter zu verstehen, eigene Themen zu erkennen und sich mit eigenen Gedanken und Assoziationen auseinanderzusetzen. Es entsteht ein Dialog zwischen den Bildern und der Reaktion des Betrachters.

Wie sich die Bilder neu zusammensetzen, setzen sich auch
die Gedanken neu zusammen. Jedes Bild fragt erneut „bist du sicher?“. Die Einladung wird gleichermassen zur Aufforderung an den Betrachter, sich nicht mit der erstbesten Antwort zufriedenzugeben, denn jede Antwort beinhaltet eine neue Frage.

Die zwei Werke Parallaxe 4, 5 von Gian Losinger spielen mit dem Phänomen der Wahrnehmung. «Parallaxe» beschreibt die scheinbare Änderung der Position eines Objektes, wenn der Beobachtende seine eigene Position verschiebt. Je nach Blickwinkel sieht man ein oder zwei Bouquets. Was zunächst aussieht wie ein Spiegel, ist eine Momentaufnahme des Blumenarrangements. Mit der Zeit wird die Diskrepanz zwischen Blumenstrauss und Fotografie immer grösser. Die Arbeiten Parallaxe 1—3 wurden in der Stadtgalerie Bern während der Ausstellung «Repeat» gezeigt. An der Nacht der 1000 Fragen werden sie nun in einem anderen Kontext wiederholt.

Die drei Werke Parallaxe 1, Parallaxe 2 und Parallaxe 3 von Gian Losinger (*1996 in Bern, lebt und arbeitet in Bern) spielen mit dem Phänomen der Wahrnehmung. Parallaxe beschreibt die scheinbare Änderung der Position eines Objektes, wenn der Beobachtende seine eigene Position verschiebt. Je nachdem, wo jemand steht, sieht man einen oder zwei Bouquets. Was zunächst aussieht wie ein Spiegel, ist eine Momentaufnahme des Blumenarrangements. Mit der Dauer der Ausstellung wird die Diskrepanz zwischen Blumenstrauss und Fotografie immer grösser. (Text: Ursina Leutenegger)